Geschichte

Hermann Hidalgo startete mit 14 Jahren in das Arbeitsleben als Kürschner. Der Beruf hat für den in Leipzig geborenen Kürschnermeister, der bereits seit Kindesalter in der Werkstatt seines Vaters mithalf, Familientradition.

Im Jahr 1954 zog Hermann Hidalgo nach Frankfurt am Main, nachdem in der damaligen DDR immer mehr Privatunternehmen verstaatlicht wurden. Von seinem Arbeitgeber wurde er für die Firma Delmod eingesetzt und lernte dabei den Norden sowie seine spätere Frau kennen und schätzen.

1977 wagte Hermann Hidalgo mit einem eigenen Ladengeschäft für handgefertigte Pelz- und Lederwaren in Ganderkesee den Schritt in die Selbstständigkeit. Zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter etablierte er das Unternehmen dort und konnte einen festen Kundenstamm aufbauen. Inzwischen gelangte der Betrieb, der in dieser Zeit 39 Kürschner und Pelzwerkerinnen ausbildete, überregionale Bekanntheit.

Im Frühjahr 2016 stellte Hermann Hidalgo den Verkauf in seinem Ladengeschäft in Ganderkesee ein und betreibt seitdem in Delmenhorst seinen Werkstattbetrieb weiter. Dort fertigt er auf Kundenwunsch Pelzbekleidung an, führt Reparaturen durch und arbeitet Pelzklassiker in modische Einzelstücke um.

Hermann Hidalgo untermauert seine Freude an der Kürschnerei mit dem Aphorismus von Konfuzius:

„Wer seinen Job mit Freude macht, der geht keinen Tag seines Lebens zur Arbeit.“